Von anfänglich 13 Personen waren es letztlich nur noch 10, die die Reise am Sonntag den 6.9.15,- mit öffentlichen Verkehrsmitteln-, antraten, fast familiär.
Nachdem endlich der Flüchtlingszug den Münchner Hauptbahnhof verlassen und die Polizeisperre aufgehoben wurde, konnten wir mit dem ICE nach Aschaffenburg abfahren. Dort eine kurze Besichtigung der Altstadt mit abschließendem guten Essen, als Stärkung für die einstündige Fahrt ins Hotel.
Vom ZOB dann mit dem Bus zum Zielort Rothenbuch. Ein schönes, am Ortsrand gelegenes Hotel mit einer exzellenten Küche, wo wir entgegen aller Vernunft uns dann doch jeden Abend wieder trafen. Aber wir konnten dann am nächsten Tag alles wieder abarbeiten.
Der Montag war leider vernebelt und verregnet, so dass wir den vorgesehenen 14 km langen Panoramaweg, oberhalb von Rothenbuch, in 2 Etappen erkunden mussten. Leider ohne den so gerühmten tollen Panoramablick!
Am Dienstag, bei gutem Wetter, wurden wir per bestellten Bus zum Märchenschloss nach Mespelbrunn gefahren. Eine interessante Führung durch Teile des Schlosses, (das zur Hälfte immer noch von den Familien der Grafen von Ingelheim bewohnt wird), gab uns dort einen Rückblick in eine andere Zeit. Über den ca. 4 km langen Parcourweg oberhalb von Mespelbrunn ging es zum Mittagessen. Mit einem Linienbus weiter in den Ortsteil Hessenthal, wo uns der Herr Pfarrer Bodrum die 3 Kirchen des seit 1293 bestehenden Wallfahrtortes detailiert erklärte. Dazu gehören bedeutende Kunstwerke wie die Beweinungsgruppe von Tilman Riemenschneider (1485), Kreuzigungsgruppe von Hans Backoffen (1519), sowie ein von Erhard Barg geschaffenes Echterepitaph (1586). Julius Echter ist Gründer der UNI Würzburg. Der bestellte Bus holte uns pünktlich ab und verbrachte alle nachdenklich ins Hotel zurück.
Der Mittwoch war der Wanderung auf dem früheren Kurfürstenweg = Spessartweg 1, vorbehalten. Auf dem alten Kurfürstenweg wurden früher Handelswaren in Ost-West-Ostrichtung
transportiert. Heute ein Wanderparadies! Bei herrlichem Sommerwetter durch abwechslungsreiche Feld- und Waldfluren , auf und ab, erreichten wir gegen Mittag den Ort Waldaschaff. Nach einer Kulinarischen Stärkung wieder mit dem Linienbus ins Hotel.
Ein großes Erlebnis am Donnerstag war die Stadt Lohr am Main. Ein vielfältiges Ensemble an Fachwerkhäuser und viele schöne Zunftzeichen empfingen uns. Eine historische so genannte “Waschweib-Führung“ versetzte uns 150 Jahre in der Zeit zurück. Mit Wissen, Witz und Esprit wurden wir aufgeklärt, wie das Leben damals in Lohr war.
Nach der Mittagspause war eine 1,5 Std. Schifffahrt, als Erholung vom Pflastertreten und Schauen, angesagt. Die Heimfahrt wurde hektisch, weil keiner wusste welche Route der nur alle 2 Stunden fahrende Bus nimmt! Um 19 Uhr dann im Hotel. So ging ein recht erlebnisreicher Tag zu Ende.
Freitag, da wandelten wir auf Tucholskys Spuren an der mäandernden Hafenlohr entlang. Ziel war die ehemalige Rexrotische Eisenschmiede in Lichtenau. An der Gemeindemühle vorbei, auf schattigem Weg war es herrlich zu wandern. Der Gasthof Knuck bot Essen und Erholung. Der Rückweg führte über den sehr langen, nördlich der Hafenlohr ansteigenden „Hasenstabweg“ zum Panoramaweg, (Tag 1), und weiter ins Hotel.
Der Samstag sah uns anfänglich an der Hafenlohr entlang in Richtung Lichtenau, wie gestern. Nach ein paar Kilometer ging es dann aber nach Süden weiter. Stetig auf dem „Hasenstabweg“ aufwärts nach Weibersbrunn. Weibersbrunn war früher Raststation des von Norden herkommenden „Eselswegs“. Heute übernimmt die BAB 3 den Warentransport, gleich an der Peripherie des Ortes! Nach dem Mittagessen im Gasthof des Bruders unseres Hoteliers, ging es per Bus zurück nach Rothenbuch. Der letzte Tag unserer Tour durch den Spessart ging zu Ende.
Die Busheimfahrt gab uns noch mal etwas Zeit in Aschaffenburg um auf der Promenade am Main zu wandeln. Der ICE war pünktlich und voll. Aber vor Allach war dann doch Stopp! Bombenalarm im Münchner Hauptbahnhof! Später als gedacht waren wir dann doch nach erlebnisreichen Tagen glücklich daheim.
 
Kompletter Reisebericht Seniorentreff Feb. 2016.
 
Hartmut Engel

 

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11. Juli, 09:00 Uhr - Senioren
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Seniorenwanderreise in den Pfälzer Wald

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Isolde Stangl
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