Anschließend inspizierten wir den bereits vom Hüttenwirt angelegten Reisighaufen. Da uns der Haufen groß genug erschien, beschränkten wir uns diesmal auf die Produktion von Holzspänen mit denen wir später an mehreren Stellen kleine Lagerfeuer im Holzhaufen einrichten konnten um das große Feuer anzuzünden.

 

Die gewonnene Zeit nutzten 3 Väter für die kleine Rundtour zum Hechenberg und anschließendem Gratübergang zum Kirchberger Köpfl. Leider sind die Seilsicherungen in den Querung der Sandreisen zum Hechenberg hinüber teilweise defekt, so dass diese schöne Rundtour nur für trittsichere Bergwanderer zu empfehlen ist. Belohnt wurden wir auf dieser Tour durch stimmungsvolle Tiefblicke zwischen den umherziehenden Nebeln auf Innsbruck und die Begegnung mit mehreren Gämsen. Die Kinder vergnügten sich in der Zeit mit Molchjagd in den Tümpeln der Alm, kraxeln, malen und lesen.

 

Nach der Rückkehr zur Hütte wurde sofort das Grillfeuer neben dem Jagerhäusl angezündet und schon bald rösteten die mitgebrachten Halsgrat, Würste, Maiskolben und Knoblauchbrote über der schönen Glut und der Duft verkündete Abendessenszeit.

 

Gegen 8 Uhr wurden dann im großen Reisighaufen die kleinen Spanfeuerchen entzündet und nach einigen Anfangsschwierigkeiten brannte schließlich der ganz Haufen hell lodernd in den immer dunkler werdenden Abendhimmel. Aus den neugierig heran geeilten Almkühen wären beinahe lebende Steaks geworden. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie besinnlich der Blick ins lodernde Feuer bei einem Glas Rotwein sein kann. Gegen Mitternacht war dann der Haufen so weit heruntergebrannt, dass auch die letzten zur Hütte zurückkehrten.

 

Nach dem Frühstück trennten sich die Wege. Je nach Lust, Kondition und Vertrauen in das Wetter wurden noch Touren unternommen oder auf der Alm gespielt. Berichten möchte ich hier von unserem „Abstieg“ den ich als sehr lohnend empfunden habe.

Zunächst querten wir auf dem Zirler Schützensteig zum Solsteinhaus (1805 m). Der Weg ist zwar gut mit Drahtseilen gesichert, Trittsicherheit aber in jedem Fall erforderlich. Nach 2 Stunden erreichten wir mit unseren Kindern (8 und 10 Jahre) das Solsteinhaus. Der Abstieg erfolgt dann zunächst auf dem Hüttensteig. Nach Erreichen der Forststraße verlässt man bereits kurz nach der Talstation der Materialseilbahn auf deutlichen Pfadspuren den Fahrweg nach links. Wer´s übersieht kommt unweigerlich zu einem Wegweiser „Brunntal“ und folgt dem ausgeschilderten Fahrweg bis erneut ein diesmal bezeichneter und markierter Steig weich über Waldboden hinunter zum Ehrbach führt. Nach einem kleinen Gegenanstieg erreichten wir nach weiteren 2 Stunden trocken die Jausenstation Brunntal. Die Pflicht der Väter war es nun die etwas oberhalb geparkten Autos zu holen.

 

Bei der Rückfahrt mussten die Scheibenwischer ab Murnau wegen eines heftigen Gewitters dann wieder eingeschaltet werden.

 

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Bilder Familiengruppe

Erfurter Hütte (Familie 2017)

Erfurter Hütte (Familie 2017) Erfurter Hütte (Familie 2017) Erfurter Hütte (Familie 2017)

Kampenwand 2013

Kampenwand 2013 Kampenwand 2013 Kampenwand 2013 Kampenwand 2013

Benediktbeuren 2013

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Stuibenfälle 2014

Stuibenfälle 2014 Stuibenfälle 2014 Stuibenfälle 2014 Stuibenfälle 2014

Sonnwend 2014

Sonnwend 2014 Sonnwend 2014 Sonnwend 2014 Sonnwend 2014

Hüttenwochenende Landsberger Hütte 2016

Hüttenwochenende Landsberger Hütte 2016 Hüttenwochenende Landsberger Hütte 2016 Hüttenwochenende Landsberger Hütte 2016 Hüttenwochenende Landsberger Hütte 2016

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Ursula Feigl-Kramer
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Michael Feigl
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